| Aktuelle Informationen für unserer Patienten |
 |
Grundimmunisierung |
|
|
Antikörper werden mit der Muttermilch übertragen, so dass die Welpen nach ihrer Geburt auf diese Weise geschützt sind. Jedoch hält diese Schutz nur wenige Wochen an und die Jungtiere müssen frühzeitig, durch Impfung zur Bildung eigener Schutzstoffe angeregt werden. Somit stellt die Grundimmunisierung den erstmaligen Aufbau eines Impfschutzes dar. |
|
|
Wann? |
- erstmalige Impfung zwischen der sechsten und achten Lebenswoche
- ab zehnter Woche kann eine Sechsfachimpfung (mit Tollwut) erfolgen
- 2 bis 4 Wochen später, erneute Injektion
- eine jährliche Wiederholungsimpfung ist notwendig
|
|
|
Wichtig! |
- das Tier muss zum Zeitpunkt der Impfung gesund sein, da die Immunitätsausbildung sonst gefährdet ist
|
|
 |
Entwurmung |
|
|
Infektiöse Wurmlarven können aus der Muskulatur des Muttertieres über die Plazenta in die Feten oder in die Milchdrüse wandern. Die Jungtiere nehmen somit die Larven in der Säugeperiode mit der Milch auf. |
|
|
Symptome |
- Erbbrechen
- Verstopfung/Durchfall
- dicker Bauch (Wurmbauch)/ starke Abmagerung
- struppiges Fell
|
|
|
Behandlung |
- Wurmkur (wenden Sie sich dazu an Ihren Tierarzt)
|
|
 |
Kastration/Sterilisation |
|
|
Operativer Eingriff der nur bei Vollnarkose durchgeführt werden kann.
|
|
|
Wann? |
- bei Eintreten der Geschlechtsreife (ca. nach einem 3/4 Jahr)
|
|
 |
Nachsorge bei Operationen |
|
|
Beim Erwachen lässt gleichzeitig die schmerzlindernde Narkose nach. Ihr Tier empfindet dann einen Wundschmerz. |
|
|
Verhalten des Halters? |
- in den ersten 12 bis 24 Stunden das Tier von Artgenossen fernhalten
- Tier auf ruhigem, warmen Platz lagern
- ausgelassene Bewegung vermeiden
- Wundbeobachtung (Schwellungen, Blutungen)
- für genügend Flüssigkeit in kleinen Mengen sorgen (außer bei Magen-Darm-Operationen)
- in kleinen Mengen füttern
- Gabe von schmerzlindernden Medikamenten möglich
- (Hund in den ersten Tagen an der Leine führen)
|
|